Anmess-Methoden - orthosenso

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Nachfolgend werden diverse Anmess- und Analyse-Methoden aufgeführt:

Scann-Abdruck  

stellt bei jeder Versorgung die Basis dar.
Hierbei kann man die Fußform, Proportionen, Länge, evtl. Fehlstellungen der Zehen und Hautirritationen sehen.
Um den Fersenbeinwinkel zu erkennen, ist zusätzlich eine Bild-Kamera
installiert, die Bilder von der Rückseite Ihrer Füße liefert.

Nachteil hierbei ist, dass die Gewölbestruktur nicht in der plastischen Form (3-dimensional) sichbar ist.
Art und Ausdehnung sind zwar zu sehen, nicht aber die Höhe des Gewölbes.
Um genau dies feststellen zu können, ist ein 3D-Abdruck notwendig.

Entweder konventionell mit einem sogenannten Formabdruck/Gipsabdruck,
oder die digitale Variante mittels PC.




Formabdruck

Hierbei sieht man unverfälscht die Ausformung und Erhebung des Längswölbes.
Auf dem Bild (rechts) sieht man den bereits ausgeschäumten Formabdruck der  zum Weiterverarbeiten zugerichtet ist.
Früher war das meist, ein Gips-Positiv. Was immer noch seine Anwendung findet. Wenngleich wegen dem hohen "Abfall-Volumen"
dies nicht mehr ganz zeitgemäß erscheint.
Die abgebildete Variante ist das "Ausschäumen" mit einem widerverwertbaren Material.
Diese Maße wird auf einem Kochfeld zum Schmelzen gebracht und damit der Formabdruck ausgegossen.
Nach dem Abkühlen, kann die Form dann weiterverarbeitet werden.





Druckmessung (statisch)

Auf der Druckmessplatte kann man  den Körperschwerpunkt erkennen und ob dieser auf der Lotlinie liegt, oder rechts bzw. links-lastig ist.
Ebenso kann man hier ablesen, auf welcher Körperseite mehr Gewicht lastet (in der Statik).
Zonen die einen hohen Druck ausgesetzt sind, kann man hierbei ebenso ersehen.

"Fehlerquelle" hierbei ist allerdings, dass ein Mensch quasi nie ganz still steht und somit der Körperschwerpunkt einer leichten Schwankung unterliegt.
Jedoch lässt sich  zumindest eine klare Tendenz des Körperschwerpunktes feststellen.




Druckmessung (dynamisch)

Bei der Druckmessung in der Dynamik werden ähnlich wie in der Statik der Körperschwerpunkt ermittelt.
Hierbei ist dieser Punkt jedoch der Durchschnitt eines gesamten Bewegungsablaufes eines Schrittes.
In der Regel werden aber nicht ein Schritt sondern zwischen 9-12 Schritten durchgeführt.
Hierbei hat man ein deutlicheres Bild des Gesamtzustandes wie bei der statischen Messung.
Zusätzlich werden noch die Ganglinien jeden einzelnen Schrittes aufgezeichnet und die Zonen die einen hohen Druck ausgesetzt sind.
In der Dynamik sind diese Werte deutlich höher wie in der Statik.
Besonders hohe Werte ergeben sich beim Laufen.
Hier können die Belastungen  gut und gerne das 2-3-fache des Körpergewichts (wie in der Statik) ergeben.

Um ein schlüssiges Gesamtbild zu erfahren, sollten die einzelnen Schritte gründlich analysiert werden.




3D-Scann-Abdruck  

Was der Formabdruck im konventionellen Verfahren ist,
ist der 3D-Scann-Abdruck im digitalen Verfahren.
Der Vorteil hier ist, dass die ermittelten Daten ohne Zwischenschritt gleich weiterverarbeitet werden können.
Ebenso fallen keinerlei  Abfall-Produkte an und schont somit unsere Umwelt.




Lauf- und Ganganalyse  

Dieses Verfahren vervollständigt die vorausgehenden Anmess- und Analyse-Instrumente.
Hierbei ist der gesamte Bewegungsablauf visuell aufgezeichnet und kann so in Zeitlupe oder gar Bild für Bild in Augenschein genommen werden.
Somit kann man Fehlstellungen der Fußstellung in der Dynamik ersehen.
Ebenso sichbar wird die Beinachse, die Knie-Rotation und die Beckenstabilität.

Es sind sowohl Video-Aufnahmen von hinten, seitlich und/oder von vorne möglich.

Die so gewonnenen Erkenntnisse können direkt in die Einlagen-Herstellung einfließen um so die Versorgung zu optimieren.


Waldmann Orthopädie-Schuhtechnik GmbH
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